Glasfaser im Haus verlegen: So funktioniert’s!
Ein schneller und zuverlässiger Internetzugang ist für Privathaushalte ebenso wichtig wie für Unternehmen. Wer auf eine zukunftssichere Verbindung setzen will, kommt um Glasfaser nicht herum. Doch wie lässt sich Glasfaser im Haus verlegen? Ob Neubau oder nachträgliche Installation – die richtige Planung und Umsetzung sind entscheidend für eine stabile und leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, worauf Sie achten sollten und wann sich die Beauftragung eines Fachbetriebs lohnt. Wir beantworten häufige Fragen zur Verlegung, den Kosten und den technischen Anforderungen, sodass Sie bestens vorbereitet sind – egal, ob für Ihr Zuhause oder Ihren Betrieb.
Häufige Fragen von Privatpersonen, wenn Glasfaser nachträglich im Haus verlegt werden soll
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Glasfaser bietet wesentlich höhere Geschwindigkeiten als DSL oder Kabelinternet – oft bis zu 1 Gbit/s oder mehr. Die Verbindung ist stabiler, störungsfreier und weniger anfällig für Schwankungen durch andere Nutzer. Zudem ermöglicht Glasfaser geringere Latenzzeiten, was vorteilhaft für Streaming, Gaming und Home-Office ist. Im Gegensatz zu Kupferleitungen bleibt die Geschwindigkeit auch bei großen Entfernungen konstant. Ein Glasfaseranschluss steigert zudem den Wert Ihrer Immobilie, da viele Käufer gezielt nach schnellem Internet suchen. Daher kann es sich lohnen Glasfaser nachträglich im Haus zu verlegen.
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Zunächst wird der Glasfaser-Anschluss, der sogenannte Hausanschluss oder Haus-Übergabe-Punkt (HÜP), im Keller oder im Hausanschlussraum geprüft. Anschließend erfolgt die Verkabelung bis zu den gewünschten Räumen. Dafür können vorhandene Leerrohre genutzt oder neue Wege geschaffen werden (Aufputz oder Unterputz). Die Glasfaser-Leitung endet in einer Anschluss-Dose, an die der ONT (Optical Network Terminal) angeschlossen wird. Dieser wandelt das Signal um und verbindet sich mit dem Router. Abschließend wird die Leitung getestet, um sicherzustellen, dass die Internetverbindung einwandfrei funktioniert.
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Das ONT (Optical Network Terminal) sollte in der Nähe einer Steckdose und des Routers installiert werden, idealerweise zentral, damit eine optimale WLAN-Abdeckung möglich ist. In Einfamilienhäusern ist das oft das Wohnzimmer oder ein Büro. In einem Mehrfamilienhaus kann er in einem Technikraum oder Hausanschlussraum sein, von wo aus das Signal an jede einzelne Wohnung weiterverteilt wird. Wenn möglich, sollte der Standort gut zugänglich sein, um spätere Wartungen oder Änderungen zu erleichtern.
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Die Verkabelung beginnt am Glasfaser-Hausanschluss im Keller. Von dort führt entweder ein Glasfaserkabel oder ein Netzwerkkabel (Cat 6/7/8) zu einem zentralen Punkt im Haus, meist dorthin, wo der Router stehen soll. Die Verlegung kann über Leerrohre, Kabelkanäle oder Unterputz erfolgen. Falls Leerrohre vorhanden sind, können diese genutzt werden. Alternativ erfolgt eine Aufputzmontage mit Kabelkanälen oder eine Unterputzverlegung, falls ohnehin Renovierungsarbeiten anstehen. Wichtig ist, dass Glasfaser-Kabel vorsichtig verlegt werden, da sie empfindlich auf enge Biegungen reagieren.
Für eine flächendeckende Versorgung werden Netzwerkkabel in jeden Raum verlegt, idealerweise über einen Leerrohr oder Kabelkanal. Alternativ sorgt ein Mesh-WLAN-System für drahtlose Abdeckung. LAN-Dosen in wichtigen Räumen wie Arbeitszimmer oder Wohnzimmer ermöglichen stabile Verbindungen. Bei der Planung sollten Kabelwege, Dosenpositionen und zukünftige Erweiterungen berücksichtigt werden. Eine fachgerechte Installation stellt sicher, dass die Verbindung störungsfrei und leistungsfähig bleibt.
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Grundsätzlich ist eine Eigenverlegung möglich, allerdings mit Risiken verbunden. Glasfaserkabel sind empfindlich gegenüber Knicken oder Druck, was zu Schäden führen kann. Zudem müssen Stecker professionell montiert und gemessen werden, um Signalverluste zu vermeiden. Ein Fachbetrieb sorgt für eine sichere, normgerechte Installation und übernimmt die Messung zur Qualitätssicherung.
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Privatpersonen können vorbereitende Arbeiten wie das Verlegen von Leerrohren, das Bohren von Durchführungen oder das Anbringen von Kabelkanälen übernehmen. Auch das Ziehen von Netzwerkkabeln (Cat 6/7/8) ist möglich, solange auf saubere Verlegung ohne enge Biegungen geachtet wird. Die eigentliche Installation der Glasfaser und das Anbringen der Stecker sollten jedoch von einem Fachmann durchgeführt werden, um eine einwandfreie Funktion sicherzustellen. Ein Profi ist auch nötig, wenn z.B. Glasfaserkabel gespleißt werden müssen. Diese Arbeiten erfordern Spezialwerkzeuge und Fachwissen, da kleinste Fehler zu Signalverlust führen. Auch die Messung der Verbindung mit einem OTDR-Gerät zur Qualitätsprüfung sollte vom Fachmann durchgeführt werden. Wer Fehler vermeiden will, sollte die gesamte Verlegung einem Elektriker überlassen, besonders wenn mehrere Räume oder eine strukturierte Netzwerkverkabelung geplant sind.
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Für die Eigenverlegung werden Leerrohre, Kabelkanäle oder Clips zur Befestigung benötigt. Spezielle Glasfaserkabel müssen vorsichtig behandelt werden. Falls Spleißen oder Steckermontage erforderlich ist, sind Spezialwerkzeuge wie Spleißgeräte oder Glasfaser-Reinigungssets nötig. Messgeräte wie ein OTDR (Optical Time Domain Reflectometer) sind für eine Qualitätsprüfung essenziell.
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Leerrohre sind empfohlen, da sie das Kabel vor mechanischer Belastung schützen und spätere Änderungen erleichtern. Falls keine Leerrohre vorhanden sind, kann eine direkte Verlegung erfolgen, sollte aber gut geschützt sein (z. B. in Kabelkanälen oder hinter Fußleisten).
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Ja, wenn ausreichend Platz vorhanden ist und keine engen Biegungen bestehen. Alte Telefon- oder Koaxialkabel müssen jedoch entfernt werden, da Glasfaser empfindlich auf Druck und Reibung reagiert. Ein Fachmann kann prüfen, ob eine Nachnutzung möglich ist.
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Beschädigte Glasfaserkabel müssen entweder neu verlegt oder fachgerecht gespleißt werden. Selbst kleine Knicke oder Mikrorisse können zu Signalverlust führen. Falls es zu Schäden kommt, sollten Sie einen Fachbetrieb hinzuziehen, um das Problem zu beheben.
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Die beste Methode ist eine professionelle Messung mit einem OTDR (Optical Time Domain Reflectometer), das Signalverluste genau erkennt. Alternativ kann ein Lichtquelle-Test verwendet werden. Ein einfacher Funktionstest erfolgt über die Internetverbindung: Wenn die Geschwindigkeit stark abweicht oder instabil ist, könnte ein Fehler vorliegen.
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Überprüfen Sie zunächst, ob alle Kabel richtig angeschlossen sind. Falls kein Signal ankommt, könnte die Glasfaser beschädigt oder eine Steckverbindung nicht korrekt montiert sein. Ein Elektriker kann mit Spezialgeräten prüfen, ob ein Defekt vorliegt, und eine fachgerechte Reparatur durchführen.
Häufige Fragen von Unternehmen fürs Verlegen von Glasfaser-Leitungen im Haus, Büro, Laden, Lager oder Produktionsstandort
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Die benötigte Bandbreite hängt von der Art des Unternehmens, der Anzahl der Nutzer und den Nutzungsszenarien der Internetverbindung ab.
Büros & Dienstleistungsunternehmen: Kleinere Büros mit bis zu 10 Mitarbeitern benötigen meist 100 bis 500 Mbit/s für reibungsloses Arbeiten, Videokonferenzen und Cloud-Dienste. Mittelständische Unternehmen mit vielen digitalen Arbeitsplätzen oder Home-Office-Anbindungen sollten mindestens 1 Gbit/s einplanen.
Unternehmen mit mehreren Standorten: Filialen, Niederlassungen oder Produktionsstätten, die über VPN oder SD-WAN vernetzt sind, benötigen symmetrische Verbindungen mit 1–10 Gbit/s, je nach Datenvolumen zwischen den Standorten.
Einzelhandel & Shopping-Malls: Neben Kassensystemen und Sicherheitskameras wird oft öffentliches WLAN für Kunden bereitgestellt. Je nach Größe kann eine Bandbreite zwischen 300 Mbit/s und 2 Gbit/s sinnvoll sein.
Onlineshops & E-Commerce-Unternehmen: Unternehmen mit hohem Web-Traffic, Cloud-Hosting oder Datenbanken für Bestellungen und Kundenmanagement sollten mindestens 1–10 Gbit/s nutzen. Bei serverbasierten Anwendungen oder Lagerlogistik kann eine dedizierte Glasfaserleitung sinnvoll sein.
Logistik & Transportunternehmen: Lagerhallen mit IoT-Geräten, Echtzeit-Tracking und cloudbasierten Systemen benötigen stabile 1 Gbit/s-Verbindungen. Automatisierte Logistikprozesse profitieren von noch höheren Bandbreiten.
Industrie & Produktionsstätten: Smarte Fertigung, Maschinensteuerung und Fernwartung erfordern mindestens 1–10 Gbit/s, um Verzögerungen oder Produktionsausfälle zu vermeiden.
Jedes Unternehmen sollte seine Internetnutzung analysieren und eine skalierbare Glasfaserlösung wählen, die zukünftiges Wachstum berücksichtigt.
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Die Anzahl der zu verbindenden Geräte beeinflusst die benötigte Bandbreite und Verkabelung. Für jedes Büroarbeitsgerät (PC, Drucker, IP-Telefone) ist eine Netzwerkverbindung notwendig. In größeren Büros oder Produktionsstätten müssen mehrere hundert Geräte zuverlässig miteinander kommunizieren können. Eine präzise Planung und die Wahl der richtigen Verkabelung sind entscheidend, um die Performance zu gewährleisten.
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Ja, eine redundante Anbindung ist in Unternehmen besonders wichtig, um Ausfallzeiten zu minimieren. Zwei unabhängige Internetleitungen, idealerweise von verschiedenen Anbietern, garantieren bei einem Ausfall einer Verbindung weiterhin eine stabile Kommunikation und Datentransfer. Dies ist besonders für Unternehmen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen (z. B. E-Commerce, Cloud-Anwendungen) empfehlenswert.
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Für Büros ist eine Mischung aus Glasfaser und Cat-6/7-Kabeln ideal. Glasfaser für die schnelle Übertragung über größere Entfernungen (z. B. zwischen Gebäuden), Cat-6/7 für die interne Verkabelung zu den Arbeitsplätzen. In Produktionsstätten sind robuste Glasfaser-Kabel vorteilhaft, da sie hohe Datenraten auch bei elektromagnetischen Störungen zuverlässig liefern. Robuste Glasfaser-Kabel sind speziell verstärkte oder gepanzerte Kabelvarianten, die beispielsweise eine Metall- oder Kunststofflaminierung besitzen und für den Einsatz in Umgebungen wie Produktionsstätten oder Lagerhallen entwickelt wurden. Sie sind resistent gegen mechanische Einwirkung, Feuchtigkeit, Chemikalien oder hohe Temperaturen. Meist werden solche Kabel in Kabeltrassen oder Schutzrohren verlegt, um sie zusätzlich zu sichern. Außerdem sollte auf die Flexibilität der Installation für eine zukünftige Erweiterbarkeit geachtet werden.
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Ja, Serverräume und Arbeitsplätze mit hohem Bandbreitenbedarf sollten direkt mit Glasfaser verbunden werden. Glasfaser sorgt hier für geringe Latenz und hohe Übertragungsraten, was für den reibungslosen Betrieb von Serversystemen, Datenbanken und bei der Nutzung von Cloud-Diensten unerlässlich ist. Bei großen Unternehmen können auch Hauptarbeitsstationen, die große Datenmengen verarbeiten, von einer direkten Glasfaserverbindung profitieren.
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Für die Glasfaserverlegung sind spezielle Glasfaserswitche nötig, die die Glasfaserverbindung in Ethernet umwandeln. Dazu gehören Managed Switche mit genügend Ports für alle Verbindungen und eine hohe Leistung. Auch Layer-3-Switche sind sinnvoll, wenn mehrere Subnetze im Unternehmen existieren. Für eine sichere und stabile Verbindung sind zusätzlich Router, Firewalls und ggf. Load Balancer erforderlich.
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Ja, ein separates Netzwerk für Gäste oder IoT-Geräte ist oft empfehlenswert. Das sorgt für mehr Sicherheit und verhindert, dass weniger vertrauenswürdige Geräte das Hauptnetzwerk stören oder angreifen. Ein separates VLAN für IoT-Geräte oder Gäste stellt sicher, dass sensible Unternehmensdaten nicht gefährdet werden und die Bandbreite effizient genutzt wird.
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Ja, es gibt verschiedene Normen, die beachtet werden müssen, darunter die DIN VDE 0800 für Kommunikationsnetze und die DIN EN 50173 für die Planung und Installation von strukturierten Verkabelungssystemen. Diese Normen stellen sicher, dass die Verkabelung effizient und sicher ausgeführt wird, und dass zukünftige Erweiterungen problemlos möglich sind. Zudem müssen Brandschutzvorschriften berücksichtigt werden.
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Ja, die Verlegung von Glasfaserleitungen im Unternehmen sollte von einem zertifizierten Elektriker oder Netzwerktechniker übernommen werden, da Glasfaserkabel empfindlich sind und spezielle Fachkenntnisse erfordern. Ein erfahrener Elektriker stellt sicher, dass die gesamte Infrastruktur professionell geplant und umgesetzt wird. Dazu gehört das korrekte Verlegen der Glasfaser-Kabel im Haus entlang sicherer Trassen – sei es durch Leerrohre, Kabelkanäle oder robuste Schutzverkleidungen, um Schäden durch mechanische Belastung oder Umwelteinflüsse zu vermeiden.
Besonders wichtig ist die fachgerechte Spleißung der Glasfasern, also das präzise Verbinden der einzelnen Fasern mittels spezieller Spleißgeräte, um Signalverluste entlang der Leitung zu minimieren. Dies erfordert nicht nur technisches Wissen, sondern auch das richtige Equipment, das in der Regel nur Fachbetriebe besitzen. Auch die Messung der Signaldämpfung mittels OTDR-Messgerät gehört zu den Arbeiten, die ein Elektriker übernehmen sollte, um sicherzustellen, dass die Verbindung optimal funktioniert.
Zudem kennt ein erfahrener Elektriker die relevanten Normen und Vorschriften, etwa zur Brandschutzklasse der Kabel oder zur fachgerechten Erdung und EMV-Sicherheit, die insbesondere in Produktionsstätten oder Bürogebäuden mit empfindlicher Technik eine Rolle spielen. Während Unternehmen oft einfache Vorbereitungsarbeiten wie das Einziehen von Leerrohren übernehmen können, sollte die eigentliche Installation, Spleißung, Anschluss an Netzwerkkomponenten und abschließende Prüfung stets durch einen Fachmann erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass die Glasfaserverbindung stabil, zukunftssicher und normgerecht funktioniert.
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Ein Fachbetrieb bietet oft Garantien für die ausgeführte Arbeit und gewährleistet, dass alle Installationen nach den aktuellen Standards durchgeführt werden. Zudem bieten Fachbetriebe für Elektroinstallationen bei Bedarf regelmäßige Wartungs- und Supportservices an, um den Glasfaser-Anschluss und die Leitungen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu erweitern, zu reparieren oder zu sanieren.
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Ein professionelles Netzwerk sollte von Anfang an skalierbar geplant werden. Glasfaserkabel bieten den Vorteil, dass sie auch bei hohen Bandbreitenanforderungen weiterhin hohe Geschwindigkeiten liefern können. Wichtig ist, dass die verwendeten Switche, Router und Verkabelungen für künftige Erweiterungen oder Upgrades (z. B. von 1 Gbit/s auf 10 Gbit/s) geeignet sind. Ein Elektriker oder Netzwerktechniker kann helfen, eine zukunftssichere Lösung zu entwickeln.
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Die Erweiterbarkeit eines Netzwerks hängt von der verwendeten Verkabelung und den Netzwerkkomponenten ab. Glasfaserinfrastrukturen sind sehr skalierbar, da sie hohe Bandbreiten aufrechterhalten, auch wenn neue Geräte und Anwendungen hinzukommen. Durch den Einsatz von Modularität bei Routern, Switchen und Patchpanels kann das Netzwerk einfach erweitert oder angepasst werden, ohne die gesamte Infrastruktur umbauen zu müssen. Erfahrene Elektriker beraten Sie gern und planen die Skalierbarkeit von Anfang an mit ein.
Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Welche Kosten entstehen für die interne Verkabelung?
Die Kosten, um Glasfaser im Haus zu verlegen, hängen von der Gebäudegröße, der Anzahl der Anschlüsse und der Art der Verlegung ab. Je nach Aufwand entstehen für eine Verlegung in Privathaushalten meist Kosten im dreistelligen Bereich – abhängig unter anderem auch von der Kabellänge und ob Unterputz- oder Aufputzverlegung gewünscht ist. Aufwendigere Verlege-Arbeiten – oder falls im Vorfeld die Elektrik saniert werden muss – resultieren in höheren Kosten, um die Glasfaser-Leitungen im Haus zu verlegen.
Unternehmen müssen mit höheren Kosten rechnen, insbesondere bei größeren Büros, Produktionsstätten oder Netzwerkinfrastrukturen mit Serverräumen. Hier liegen die Kosten meist im vierstelligen Bereich, je nach Verkabelungsaufwand und Anzahl der Anschlüsse. Auch hier bedeuten aufwendigere Verlegepläne, die Verwendung spezieller industrieller Glasfaser-Kabel und eine Anpassung der Gebäudetechnik oder Elektro-Installation insgesamt höhere Kosten für die Glasfaser-Verlegung.
Gibt es Förderprogramme oder Zuschüsse?
Für Unternehmen gibt es Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene, z. B. die „Gigabit-Richtlinie“ des Bundes oder regionale Programme in Bayern. Privatpersonen profitieren oft von kommunalen Förderungen oder Zuschüssen durch Netzbetreiber. Die Förderhöhe variiert je nach Standort und Projektumfang.
Wie lange dauert die Umstellung und gibt es Ausfallzeiten?
Die Verlegung im Gebäude dauert je nach Umfang ein bis mehrere Tage. Bei Unternehmen mit komplexer Infrastruktur kann es länger dauern. Falls eine bestehende Leitung ersetzt wird, kann es zu kurzen Ausfallzeiten kommen, die sich jedoch durch gute Planung minimieren lassen.
Selber machen oder fachgerechte Verlegung vom Elektriker?
Theoretisch ist eine Eigenverlegung möglich, aber riskant. Glasfaserkabel sind empfindlich und müssen präzise verlegt, gespleißt und getestet werden. Besonders das Spleißen erfordert spezielle Geräte, die in der Regel nur Fachbetriebe besitzen. Privatpersonen können einfache Vorarbeiten übernehmen, etwa Leerrohre einziehen. Unternehmen sollten hingegen immer einen Fachbetrieb beauftragen, da eine professionelle Umsetzung entscheidend für eine störungsfreie Infrastruktur ist.
Schon im Vorfeld ist es sinnvoll, sich an einen Fachbetrieb zu wenden und einen Elektriker mit Erfahrung in der Glasfaser-Anbindung zu beauftragen. Die Profis prüfen die Gegebenheiten vor Ort und entwickeln auf Basis der höchst individuellen Voraussetzungen das passende Konzept für Ihre Glasfaser-Anbindung. Auch komplexe Strukturen oder umfangreiche Anforderungen an die Glasfaser-Systeme kann ein fachkundiger Elektriker sicher, normgerecht und zukunftsfähig umsetzen. Auch die idealen Leitungswege und die Verlege-Arten ermittelt der Elektriker mühelos und kann diese professionell umsetzen. Deswegen lohnt es sich, die Profis direkt von Anfang an einzubinden, um Glasfaser bestmöglich im Haus zu verlegen und nutzen zu können.
Wir sind Ihr Partner für den Glasfaser-Anschluss in Wohnung, Haus, Büro und mehr
Wir sind Ihr erfahrener Elektriker in der Region Kissing, Augsburg, Aichach-Friedberg und München. Gerne unterstützen wir Sie dabei, wenn sie Glasfaser nachträglich in Ihrem Haus verlegen möchten. Sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen übernehmen wir in unserem Meisterbetrieb für Elektroinstallationen alle Arbeiten von der Prüfung der vorhandenen Elektrik und des Hausanschlusses über die Planung der idealen Verlegung bis hin zur fachkundigen und normgerechten Umsetzung. Individuelle Gegebenheiten vor Ort beziehen wir ebenso in das Konzept ein wie Ihre Wünsche und Anforderungen an die Anlage. Schon im Vorfeld beraten wir Sie ausführlich zu allen Schritten für die Verlegung der Glasfaser-Kabel im Haus. Wir arbeiten jederzeit transparent, sorgfältig, kosteneffizient und unter Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Bei Bedarf übernehmen wir nach Abnahme der Anlage die Wartung oder Erweiterung der Glasfaser-Verkabelung im Haus. Sprechen Sie uns gerne an, wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Sie benötigen mehr Informationen oder wünschen sich kompetente Unterstützung beim nachträglichen Verlegen von Glasfaser in Ihrem Haus oder Unternehmen? Kontaktieren Sie unser Expertenteam unter 01579-2396552 für eine unverbindliche Beratung.